Die Grundregeln beim Wichteln
- Jede Person zieht geheim genau eine andere Person.
- Niemand verrät, wen sie oder er gezogen hat – bis zum Auswichteln.
- Alle halten sich an dieselbe Preisgrenze.
- Die Geschenke werden am vereinbarten Tag übergeben, gern anonym.
Klassisches Wichteln
Ein schönes, durchdachtes Geschenk im vereinbarten Budget. Wunschlisten helfen, damit es auch wirklich passt.
Kitsch-Wichteln
Je kitschiger, desto besser: Glitzer, Rentiere, blinkende Lichter. Ideal für Weihnachtsfeiern, weil das Auspacken garantiert für Lacher sorgt.
Schrottwichteln (Schrott-Wichteln)
Beim Schrottwichteln wird Ungeliebtes von zuhause weiterverschenkt – vom hässlichen Kerzenständer bis zum ungelesenen Ratgeber. Kostet nichts und ist oft das lustigste Wichteln überhaupt. Tipp: Gebt trotzdem eine kleine Grenze vor, damit nichts Kaputtes verschenkt wird.
Selbstgemacht-Wichteln
Gebacken, gebastelt, gestrickt oder gemalt: Hier zählt die Mühe, nicht der Preis. Beliebt sind Kekse in der Dose, Glühwein-Gewürz im Glas oder selbst gezogene Kerzen.
Erlebnis- und Motto-Wichteln
Statt Dingen werden Erlebnisse verschenkt – ein gemeinsamer Kinoabend oder ein Ausflug. Beim Motto-Wichteln passen alle Geschenke zu einem Thema, zum Beispiel „Gemütlicher Winterabend“ oder „Alles in Rot“.
Wie hoch sollte das Wichtel-Budget sein?
Üblich sind 10 bis 25 Euro. Im Büro eher 10 bis 15 Euro, in der Familie auch 20 bis 30 Euro. Beim Schrottwichteln gilt: 0 Euro.